Nachhaltigkeitsbemühungen
1. Pionier bei CO₂‑Neutralität
Galapagos Scy/Ecoventura war 2006 das erste Unternehmen auf den Galapagos‑Inseln (und in Ecuador), das CO₂‑Neutralität erreichte. Die Emissionen aus seinen vier Yachten, Büros und Geschäftsreisen werden reduziert und über CO₂‑Kompensationsprojekte ausgeglichen. Dazu gehören Investitionen in Windenergie und andere erneuerbare Energien. Die Kosten für die Kompensation trägt Ecoventura vollständig, unabhängig davon, ob Gäste zusätzlich ausgleichen möchten.
2. Unterstützung der Charles Darwin Foundation (CDF)
Ecoventura arbeitet eng mit der Charles Darwin Foundation zusammen und hat 2017 den Galapagos Biodiversity & Education for Sustainability Fund (GBESF) ins Leben gerufen. Bis heute wurden fast 476.872 USD in wissenschaftliche Forschung, Schutzprojekte und Bildungsprogramme investiert. Der Fonds fördert auch Bildungs‑ und Stipendienprogramme für junge Menschen, um künftige Naturschützer zu unterstützen.
3. Haibeobachtung & Meeresschutz‑Forschung
Teil der Unterstützung ist die Förderung von Forschungsprogrammen zur Haie‑Ökologie und zum Schutz gefährdeter Arten, einschließlich der Erfassung von Wanderbewegungen und Schutzgebieten. Solche Daten helfen, Schutzstrategien gegen illegale Fischerei zu entwickeln.
4. Reduktion von Plastik und Abfall
Seit 2017 werden Einweg‑Kunststoffe vermieden: Wasserflaschen, Strohhalme und Toilettenartikel werden durch wiederbefüllbare oder umweltfreundliche Alternativen ersetzt. Auf den Schiffen gibt es Wasser‑Nachfüllstationen und Nachfüllspender statt Einweg‑Kosmetikprodukte.
5. Lokale, verantwortungsvolle Beschaffung von Lebensmitteln
Mehr als 53 % der Lebensmittel werden lokal von Kleinbetrieben auf den Inseln bezogen – z. B. Obst und Gemüse aus San Cristóbal sowie Fleisch und Milchprodukte von Santa Cruz (50 % davon biologisch). Auch lokal erzeugte Weine werden eingeführt, um lokale Produzenten zu stärken.
6. Recycling‑Initiativen
Seit 2022 werden moderne Recycling‑Maschinen eingesetzt, um jährlich etwa 9 000 kg Müll davon abzuhalten, auf den Galapagos‑Inseln im Müll zu landen. Der Abfall wird für das Recycling auf das Festland transportiert, ohne zusätzliche CO₂‑Emissionen durch Sondertransporte zu verursachen.
7. Partnerschaften für Naturschutz & Gemeindeunterstützung
Ecoventura arbeitet mit Organisationen wie dem World Wildlife Fund, Ecology Project International und Island Conservation zusammen. Diese Partnerschaften unterstützen Schutzprojekte, Gemeindeprogramme und Stipendien für Einheimische.
8. Förderung der lokalen Gemeinschaft
Rund 65 % der Crewmitglieder stammen aus den Galapagos‑Inseln. Viele leben dort mit ihren Familien; so ist die Unterstützung der lokalen Bevölkerung nicht nur ökonomisch, sondern auch persönlich eng verwoben.
9. Bildungsarbeit vor Ort (ECOS)
Ecoventura unterstützt den lokalen Bildungsfonds ECOS, der nachhaltige Entwicklung, Umweltbildung und Gemeinschaftsengagement fördert. Gäste haben die Möglichkeit, an konservationsfokussierten Exkursionen und Bildungsprojekten mit lokalen Schülern teilzunehmen.


































































