Länderinfos Myanmar

Das Land

Das Mergui Archipel liegt im Süden von Myanmar in der Andamanen See und wurde früher auch Burma und Birma genannt. Myanmar legt im nordwestlichen Teil von Hinterindien und grenzt im Norden an die Volksrepublik China, im Osten an Laos, im Südosten und Süden an Thailand, im Westen an den Golf von Bengalen, Bangladesh und Indien.

Einreise

Die Anreise nach Myanmar erfolgt bei eingigen Tauchsafaris per Inlandsflug ab Bangkok nach Ranong oder über Khao Lak, von Khao Lak aus fahren Transferbusse nach Ranong. Die Transferdauer Khao Lak - Ranong inklusive einem Pause-Stopp beträgt ca. 3 Stunden. Zusätzliche Infos finden Sie auch in unseren Thailand Reisebestimmungen!

Visum

Die Visa und Nationalparkgebühr für beispielsweise eine 6 Tage Myanmar-Tour mit der MV Bavaria beträgt USD 230,- pro Person, die Formalitäten werden von unseren Partnern vor Ort erledigt. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate gültig sein (mit mindestens noch einer freien Seite). Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Es wird empfohlen genügend Bargeld – nur US Dollar – mitzuführen. US Dollar-Noten der Serien vor 2000 und 100 US Dollar-Noten der neuen Serien, die mit der Seriennummer CB beginnen, werden nicht akzeptiert. Das gleiche gilt für abgenutzte, beschädigte, geknickte oder stark verschmutzte Scheine. Wir empfehlen, nur neue, unbeschädigte und glatte Dollar-Scheine mitzubringen.

Zollvorschriften

Einfuhrverbote bestehen u. a. für Waffen, pornographische Materialien, Spielkarten und Gegenstände, die die Staatsflagge Myanmars und/oder das Bildnis Buddhas oder myanmarischer Pagoden zeigen. Die Abbildungen von myanmarischen Sehenswürdigkeiten (Buddhas, Pagoden) auf Reiseführern sind unbedenklich. Die Ausfuhr von Antiquitäten ist streng verboten. Zuwiderhandlungen können zu sofortiger Festnahme und mehrmonatiger Haft führen. Die Ausfuhr von Edelsteinen (sowohl ungeschliffen, als auch geschliffen und/oder gefasst), von Schmuck und Silber ist nur gegen Vorlage der Kaufquittung eines staatlich zugelassenen Händlers zulässig. Weiterführende Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt.

Landessprache

In Myanmar wird von etwa 70 Prozent der Bevölkerung Birmanisch gesprochen. Außerdem sind auch Thaisprachen und Mon-Khmer-Sprachen in Gebrauch. Als Geschäftssprache spricht man vielfach auch Englisch. Im Landesinnern wird jedoch kaum Englisch gesprochen oder verstanden

Beste Reisezeit für Ihre Tauchreise

Die Wassertemperaturen liegen ganzjährig etwa bei 24°-29° Celcius, die Sichtweiten sind in der Regel ausgezeichnet. Die Tauchsaison geht von November-Mai, die Saison von Februar-April gilt allgemein als optimale Zeit Mantarochen und Walhai-Sichtungen zu erleben

Ortszeit/Zeitzonen

Sommer + 4,5 Stunden
Winter + 5,5 Stunden
Aktuelle Uhrzeiten finden Sie hier unter (www.zeitzonen.de)

Vorwahlen

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Gesundheit

In Myanmar besteht ganzjährig ein Malariarisiko, verstärkt in den Regenperioden (März – Dezember). Zunehmende Artemisinin-Resistenzen werden berichtet. Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht vor allem im Südosten (Karen, Kayah, Tenasserim, östliches Shan), besonders im Grenzgebiet zu Thailand sowie im Westen (südwestliches Chin mit Grenzgebiet zu Bangladesch und Indien). Ein geringes Risiko besteht in den übrigen Landesteilen. Höhenlagen über 1000m sowie die Stadtgebiete von Rangun und Mandalay gelten als malariafrei.

Die Malariagebiete liegen eher im Landesinneren, Tauchsafaris gelten in der Regel als "safe". Wer unsicher ist, kann eine Malaria Prophylaxe " Stand by " mit sich führen.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (in Myanmar ca. 65% der Fälle) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe ist je nach Reiseprofil die Mitnahme einer Notfallselbsttherapie sinnvoll (siehe dtg.org). Hierfür wird in Myanmar nur Atovaquon/Proguanil (z.B. Malarone®) empfohlen.  Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
- tagsüber (u.a.Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria, Japanische Enzephalitis!)  Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften. Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und ggf. zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR),Influenza (Grippe) und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und  Poliomvelitis (Kinderlähmung), bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis empfohlen.

Dengue Fieber
Dengue Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Dengue Fieber tritt in Myanmar häufig auf, vorwiegend während der Regenperioden. Stadtgebiete sind oftmals stark betroffen, mit einem Übertragungsrisiko ist aber landesweit zu rechnen. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

Zika-Virus-Infektion
Es gibt Hinweise, dass in Südostasien das Zika-Virus seit etwa 40 Jahren zirkuliert. Aus den letzten zehn Jahren wurden Einzelfälle von Erkrankungen gemeldet, ohne dass bisher größere Ausbrüche bekannt geworden sind. Das Infektionsrisiko ist daher außerhalb von Ausbruchsituationen als minimal einzuschätzen. Zika-Virus-Infektionen verlaufen klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber, allerdings stellen sie für ungeborene Kinder eine Gefahr dar. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung. Auf eine ganztägige, konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Mückenstichen sollte geachtet werden, siehe auch: Schutzmaßnahmen Mückenstiche

 

Chikungunya-Fieber
Chikungunya Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z. T. langanhaltenden Gelenkschmerzen, die in Myanmar immer wieder auftreten kann. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung,

Japanische Enzephalitis
Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb ist ein sorgfältiger Mückenschutz (s.u.) und ggf. eine vorbeugende Schutzimpfung wichtig.
 

Malaria
In Myanmar besteht ganzjährig ein Malariarisiko, verstärkt in den Regenperioden (März – Dezember). Zunehmende Artemisinin-Resistenzen werden berichtet. Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht vor allem im Südosten (Karen, Kayah, Tenasserim, östliches Shan), besonders im Grenzgebiet zu Thailand sowie im Westen (südwestliches Chin mit Grenzgebiet zu Bangladesch und Indien). Ein geringes Risiko besteht in den übrigen Landesteilen. Höhenlagen über 1000m sowie die Stadtgebiete von Rangun und Mandalay gelten als malariafrei.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (in Myanmar ca. 65% der Fälle) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe ist je nach Reiseprofil die Mitnahme einer Notfallselbsttherapie sinnvoll (siehe www.dtg.org). Hierfür wird in Myanmar nur Atovaquon/Proguanil (z.B. Malarone®) empfohlen.  Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
- tagsüber (u.a.Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria, Japanische Enzephalitis!)  Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen
- möglichst Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlage)

Weitere Reiseinformationen

Ausführliche Reiseinformationen für Thailand erhalten Sie beim Auswärtigen Amt (www.auswaertiges-amt.de)

Weitere Gesundheitsempfehlung dieses Landes erhalten Sie hier: Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin (www.dtg.mwn.de), Centrum für Reisemedizin (www.crm.de)

Kombinationsmöglichkeiten in Thailand nach Ihrer Tauchsafari

Thailand ist ein vielseitiges Reiseland und ideal für Kombinationen. Planen Sie zum Beispiel bei Ihrem Flug einen Stop in Bangkok ein und lassen Sie sich verzaubern von dieser quirligen sehenswerten Stadt. Nach Ihrer Tauchkreuzfahrt bietet sich eine Entspannungswoche in Khao Lak an, die Top Adresse unter Tauchern. Auch hier erwarten Sie fantastische Tauchplätze und traumhafte idyllische Strände

Fragen/Unklarheiten

Haben Sie weitere Fragen? Gerne stehen wir Ihnen mit einer persönlichen Tauchreise Beratung zur Verfügung. Bitte rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail: info@tourmare.de

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