Indonesien - Raja Ampat: einzigartige Artenvielfalt

Raja Ampat - Artenvielfalt die seinesgleichen sucht

Die Raja Ampat Inseln sind auf bestem Wege, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt zu werden. Studien kamen übereinstimmend zum Ergebnis, dass diese Region - sowohl was den Korallenreichtum als auch die Fischvielfalt betrifft - zu den wenigen weltweit verbliebenen Brennpunkten beeindruckender Artenvielfalt gezählt werden muss. Die indonesische Provinz Papua, im westlichen Teil der Insel Neuguinea gelegen, wurde wegen seiner unberührten, wunderschönen Korallenriffe und seiner großartigen Inselwelt bekannt. Waigeo, Batanta, Salawati und Misool sind die wichtigsten Inseln im Inselreich Raja Ampats, zu dem über 1500 Inseln gehören.

Der Artenreichtum von Raja Ampat ist einzigartig. In diesem Archipel wurden mehr als 1000 Arten von Rifffischen, über 700 Weichtiere und mehr als 560 verschiedene Arten von Hartkorallen entdeckt. Die Unterwasserwelt besteht aus Mangroven, bunte Korallengärten und Steilwände, zu entdecken gibt es grosse Fischschwärme, Mantas, Haie, Schulen von Makrelen, Thunfische, Barrakudas, Nacktschnecken und Critter, Delfine und mit etwas Glück auch Wale.

Raja Ampat Aggressor

Die Raja Ampat Aggressor beispielsweise kombiniert die besten Tauchplätze der Dampier Strait, Fam, Mansuar und den tollen Tauchplätzen von Misool - die schönsten Tauchgebiete von Raja Ampat. Das große Highlight ist die Manta Putzerstation in der Nähe von Mansuar und die riesige Fischschwärme in der Nähe von Farondi. Der Arborek oder Cape Mansuar Steg ist ein beliebter Ort um bei Nachttauchgängen so eigenartigen Kreaturen wie Wobbegongs, den Epauletten-Hai, Nacktschnecken, Seenadeln, Seepferdchen, Anglerfische und Drachenköpfen zu beobachten. Misool liegt im Südosten der vier großen Inseln des Raja Ampat Archipel. Die Vielfalt unter Wasser ist sensationell schön: Steilwände, flache BereicheFelsen, Höhlen und Lagunen, einige Riffe bedeckt mit Hartkorallen, andere sind mit bunten Weichkorallen bewachsen. Misool ist auch bekannt für seine Pygmäen-Seepferdchen und seine wunderschönen Gorgonien.

 
Eine solche Tauchsafari läßt sich prima mit einem Anschlussaufenthalt auf einer der indonesischen Inseln kombinieren. Dort gibt es keine großen Hotels, kleine und hübsche Bungalows direkt am Meer oder in schön angelegten Gartenanlagen bieten Entspannungsfaktor vom Feinsten. Auch Ausflüge in die einheimische Dorfwelt, ins Hochland, auf Märkte... sind erlebenswert.
 
Und wenn man schon mal dort ist - wie wäre es mit einem Stopover in Singapore? Eine pulsierende Metropole die viel zu bieten hat und definitiv einen Besuch wert ist!