Kundenberichte Carpe Novo

Mai 2017

Liebe Frau Kinne,
 
vielen Dank für Ihr E-Mail, wir sind gestern Mittag wieder gut zu Hause angekommen - leider ;-).
Gerne schicke ich Ihnen unseren Reisebericht mit Fotos, den Sie auch auf die tourmare Homepage stellen können, wenn Sie möchten.
 
 
Unsere Tauchsafari auf der Carpe Novo war nahezu perfekt. Wenn wir daran denken, was man verbessern könnte, fällt uns so gut wie nichts ein. 
Wir wurden am 6.5. am Flughafen in Male freundlich empfangen und gegen 14:15 Uhr mit dem Tauchdhoni in ca. 15 Minuten zur Carpe Novo gebracht. Dort angekommen wurden wir von der gesamten Crew per Handschlag begrüßt, bekamen ein kaltes Tuch und einen alkoholfreien Cocktail (man muss später schließlich noch tauchen können ;-). Toll fanden wir, dass jeder eine Trinkflasche bekommen hat, die man immer wieder befüllen konnte. 
Nach Begrüßung und Bootsbriefing konnten wir unsere superschöne Junior-Suite-Kabine beziehen, packten unsere Koffer aus und rüsteten uns auch schon für den ersten “Eingewöhnungstauchgang”.
 
In den folgenden Tagen musste man eigentlich nur auf die Klingel hören: War man gerade tauchen, klingelte es zum Essen, hatte man gerade gegessen, klingelte es zum Tauchbriefing :-). Am Morgen früh wurde man durch sanftes Klopfen geweckt, wer länger schlafen wollte, konnte sich aufs Board schreiben und wurde nicht geweckt.
 
Der Tagesablauf schaute folgendermaßen aus:
6:00 Uhr: Aufstehen
6:15 Uhr: Briefing
6:30 Uhr: ab aufs Dhoni und erster Tauchgang
ca. 8:30 Uhr: Frühstück
ca. 10-10:30 Uhr: zweiter Tauchgang
ca. 12:30-13:00 Uhr: Mittagessen
ca. 14:30 Uhr: dritter Tauchgang
ca. 19:00: Abendessen
 
Verpflegung:
Die Verpflegung auf dem Boot ließ keine Wünsche offen. Zum Frühstück gabs Kaffee, versch. Sorten Tee, Milch (Kakao hab ich selbst mitgebracht), Müsli, Joghurt, 2 Sorten Toast, Spiegeleier oder gefülltes Omelett, versch. Sorten Obst (3 versch. Sorten Melone, Papaya, Kiwi, Orange, Drachenfrucht, Äpfel, Ananas, Mango), Butter, Marmelade, originales Nutella, Würstchen, baked beans, Rinderschinken und Käse. Dazu gabs noch jedem Morgen was “spezielleres” wie Fladen, Croissants, Haferbrei etc.
Mittags gab es Nudeln, meist mit zwei verschiedenen Saucen, ein Fisch- oder Fleischgericht, Gemüse, Beilagen wie Reis oder Kartoffeln, Salat und Nachspeise mit Obst und Eis.
Abends ähnlich, zusätzlich eine Suppe und auch wieder Nachspeise. Auf dem Speiseplan standen neben typischen Landesgerichten auch Lasagne und einmal Pommes ;-).
Wir haben im Vorfeld bekannt gegeben, dass wir keinen Fisch und keine Meeresfrüchte essen. Als es einmal nur Fisch und kein Fleisch gab, trotz der recht großen sonstigen Auswahl, haben sie uns extra Hühnchenteile zubereitet und an unseren Platz gestellt. Sogar bei den nachmittäglichen Snacks haben sie einmal zum Fisch-Snack zusätzlich auch gebackene Curry-Kartoffel-Ecken gereicht - wäre absolut nicht notwendig gewesen, war aber super und hat uns sehr gefreut.
Das Essen war wirklich sehr gut und immer frisch zubereitet.
 
Wundervoll war auch das Barbecue auf einer einsamen Insel, bei dem die Crew einen Walhai aus Sand gemacht und rundherum Kerzen angezündet hat. Natürlich war auch das Barbecue-Buffet super!!
 
Tauchen:
Die Ausrüstung wurde am ersten Tag in Boxen gepackt, die von der Crew aufs Dhoni gebracht wurde. Das Jacket blieb dann die ganze Woche an der Flasche montiert und jeden Abend nach dem letzten Tauchgang wurde die Ausrüstung von der Crew gespült. Der Kompressor befindet sich in der Mitte vom Tauchdhoni. Nitrox analysieren übernimmt die Crew und zeigt den Wert anschließend dem Taucher, der ihn auf die Liste einträgt und unterschreibt. Wir waren ca. 16 Taucher und wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Die Briefings waren immer ausführlich und wurden meistens von Zina, dem Instructor, übernommen.
Auf dem Boot gab es eine Toilette und 4 Frischwasserduschen, Spülbecken für Kamera sowie Ablagemöglichkeiten für Kamera und auch für trockene Sachen wie Handtücher.
Wir haben größtenteils super Tauchgänge gemacht, haben dutzende Mantas, Haie und Adlerrochen gesehen und auch unsere Walhai-Suche war zu unserem großen Glück erfolgreich! Unser erster Walhai war ein ganz besonderes Erlebnis, an das wir uns immer erinnern werden… Dazu kamen auch ein paar Tauchgänge, wie man sie sich auf den Malediven noch vor 30 Jahren vorgestellt hat, absolut intakte Weich- und Hartkorallen und ein sehr großer Fischreichtum.
Bis auf zwei- oder dreimal waren wir an unseren Tauchplätzen immer die einzige Gruppe.
 
Boot/Gäste:
Das Klima auf dem Boot war super, wir haben uns alle gut verstanden und teilweise Nummern ausgetauscht, damit - hoffentlich - ein Wiedersehen organisiert werden kann. Gästestruktur: Italien (Südtirol), Texas, China, Tschechien, Schweiz, Russland. Wenn man etwas Abstand möchte, bietet das große Boot viel Möglichkeiten, sich zurückzuziehen. Die Fotos der Carpe Novo auf der Homepage entsprechen zu 100 % dem, was man erwarten darf.
 
Kurzum, es blieben keine unserer Wünsche offen und die Woche verging viel zu schnell - drei Tage länger wären optimal gewesen :-). Unsere erste Tauchsafari, aber bestimmt nicht unsere letzte...
 
Unser Anschlussaufenthalt auf Rannalhi war ebenfalls schön, das Preis-Leistungs-Verhältnis war gut. Von den Renovierungsarbeiten haben wir, abgesehen davon, dass ein Teil der Insel abgesperrt wurde, nichts mitbekommen. 
Divepoint Rannalhi ist eine gute und freundliche Tauchbasis. Leider war das Wetter während unseres Inselaufenthaltes sehr unbeständig und man war bei der Auswahl der Tauchplätze relativ eingeschränkt. Das Hausriff ist “naja”: Für Schnuppertaucher ist es in Ordnung, zum Schnorcheln oder “richtig” tauchen ist es eher nix. Wir würden uns daher bei unserem nächsten Maledivenaufenthalt wieder für unsere erste Malediveninsel entscheiden, die unserer Meinung nach ein richtig schönes Hausriff hat (Embudu).
 
 
Abschließend möchten wir uns herzlich für die Beratung und Organisation unserer Reise bedanken! Die Tauchsafari war wirklich ein Highlight unserer bisherigen Urlaube.
 
Liebe Grüße aus Lustenau
A. H. mit J. K.

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