Fiji Kopieren

Die Fiji-Inseln zählen zu den beliebtesten Tauchdestinationen weltweit, bieten aber auch über Wasser tolle Ausflugsmöglichkeiten. Einsame Strände, bergiges Hinterland und das Eintauchen in die Kultur der ausgesprochen freundlichen Fijianer runden eine Südseereise in diese Inselwelt ab.

Aktuelles

Aufgund ständig neuer Bestimmungen und stetigen Änderungen, bitten wir Sie die jeweils aktuellen Reiseinformationen über die Seiten des Auswärtigen Amtes abzurufen. Zusätzliche Informationen erhalten Sie auch beim RKI – Robert Koch Institut.

Fiji Inseln allgemein

Die Fijis ist eine Inselgruppe im Südpazifik, nördlich von Neuseeland zwischen 12 und 21 Grad südlicher Breite sowie 175 Grad östlicher und 177 Grad westlicher Länge. 18.333 km² Landfläche, verteilt auf 332 Inseln, von denen Viti Levu (10.429 km²) und Vanua Levu (5.556 km²) die größten sind; etwa 110 sind bewohnt. Die Hauptstadt Suva liegt mit ca. 78.000 Einwohnern auf der größten Insel Viti Levu. Die Gesamtbevölkerungsanzahl beträgt etwa 840.000 mit folgender Zusammensetzung: 51% Fidschianer (vornehmlich Melanesier mit zusätzlich polynesischer Abstammung), 44% Inder, 5% sonstige

Anreise

Die Anreise aus Deutschland erfolgt beispielsweise von Frankfurt über Los Angeles nach Fiji, oder über Hongkong, Australien, Neuseeland, Singapore. Die An- oder Rückreise kann auch prima mit einem Stopover-Programm ergänzt werden.

Einreise

Deutsche Staatsangehörige erhalten bei Vorlage eines Rück- oder Weiterflugtickets und Nachweis ausreichender finanzieller Mittel bei Ankunft eine Einreisegenehmigung mit einer Gültigkeit von vier Monaten für touristische Zwecke. Eine Verlängerung um weitere zwei Monate ist grundsätzlich möglich. Bei Überziehen der erlaubten Aufenthaltsdauer kann eine 12-monatige bis unbegrenzte Einreisesperre verhängt werden. Für geschäftliche Zwecke wird die Einreiseerlaubnis lediglich für 14 Tage erteilt. Alle Einreisedokumente müssen bei der Einreise noch mindestens sechs Monate über den beabsichtigten Aufenthalt in Fidschi hinaus gültig sein. Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt (www.auswaertiges-amt.de)

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige bei Fluganreise über die USA

US Visa Waiver Programm

Deutsche Staatsangehörige nehmen am Visa Waiver-Programm der USA teil und können als Touristen im Regelfall bis zu einer Dauer von neunzig Tagen ohne Visum in die USA einreisen.

Zur visumfreien Einreise in die USA im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms berechtigen ausschließlich alle regulären (bordeauxroten) deutschen Reisepässe (sowohl die vor dem 1.11.2005 ausgestellten, maschinenlesbaren als auch die seit 1.11.2005 ausgestellten Reisepässe (so genannte e-Pässe, die einen Chip enthalten) sowie Kinderreisepässe, die ein Foto enthalten und die vor dem 26.10.2006 ausgestellt und seitdem nicht verlängert oder verändert wurden.

Electronic System for Travel Authorization (ESTA)

Seit dem 12. Januar 2009 müssen alle Reisenden, die im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms (VWP) in die USA reisen, vor der beabsichtigten Einreise zwingend via Internet unter
https://esta.cbp.dhs.gov eine elektronische Einreiseerlaubnis („Electronic System for Travel Authorization“-ESTA-) einholen. Die Beantragung über Dritte (z.B. Reisebüro) ist möglich. Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen US-Behörden empfehlen, den Antrag gemäß ESTA nach Möglichkeit mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen.

Die ESTA-Beantragung ist seit dem 8. September 2010 gebührenpflichtig. Die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte (MasterCard, VISA, American Express, Discover) im Internet. Alternativ kann die Bezahlung auch über Dritte (z.B. Reisebüro) erfolgen

Aktueller Hinweis:

Zum 21. Januar 2016 haben die Vereinigten Staaten von Amerika im Rahmen des Gesetzes “Visa Waiver Program Improvement and Terrorist Travel Prevention Act of 2015” Änderungen im Bezug auf das ESTA-Programm für visumfreies Reisen eingeführt

Ab sofort können folgende Personen nicht mehr per ESTA einreisen:

– wer ab März 2011 in den Irak, Sudan, Iran oder nach Syrien eingereist ist oder sich dort aufgehalten hat

– sowie Staatsangehörige von ESTA-Teilnahmeländern, die außerdem noch die iranische, irakische, sudanesische oder syrische Staatsangehörigkeit besitzen

Diese Personen müssen ab sofort wieder ein reguläres Visum über die zuständige US-Botschaft bzw. das zuständige Konsulat beantragen. Weitere und ausführliche Informationen finden sich auf der Internetseite der Amerikanischen Botschaften in Deutschland.

Land und Leute

Willkommen in Fiji, wo Sie die perfekte Harmonie zwischen einem Land, seinen Menschen und ihrer Kultur erleben können, welches sich über die letzten Jahrhunderte nahezu unverändert erhalten hat. Bis auf den heutigen Tag hat sich das Volk der Fiji-Inseln zahllose traditionelle Sitten und Gebräuche bewahrt. Unterstützt durch die üppigen Ernten der traditionellen Landwirtschaft und dem Reichtum der See, orientieren sich viele Bewohner bis heute an der einfachen, überaus positiv tradierten Lebensweise vorheriger Generationen. So können – dank der ebenso freundlichen wie generösen Fijianer – bis heute selbst älteste Traditionen in nahezu völlig unkommerzialisierten Strukturen überleben. Die tagtägliche Integration dieser sozialen und kulturellen Traditionen hilft auch allen Besuchern der Fiji-Inseln, in diesen nicht nur ein ökologisch intaktes tropische Südseeparadies zu sehen. Nicht wenige Wissenschaftler nehmen an, dass von den Fiji-Inseln aus später Samoa und Tonga, die Cook-Inseln, später sogar Tahiti und die Osterinseln besiedelt wurden

Landessprache

Englisch ist die Amtssprache, Fidschianisch, Hindi (wird vom überwiegenden Teil der Inder gesprochen)

Währung

Landeswährung ist der fijianische Dollar (FJ$). Alle gängigen int. Kreditkarten werden ebenso wie Reiseschecks akzeptiert (www.oanda.de)

Strom

240 Volt, 50 Hertz. Es empfiehlt sich einen Adapter mitzunehmen

Telefon

Vorwahl aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist 00679

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900. Zur ZTeit gibt es Roaming Verträge mit den Telefonanbietern O2, Telekom Deutschland, Vodafone und E-Plus

Gesundheit/Impfbestimmungen

Für die Einreise nach Fiji bestehen für aus Europa Einreisende keine Impfvorschriften. Eine Ausnahme bildet die Einreise über bestimmte, von Infektionen betroffene Drittländer. Dann sind Impfungen gegen Gelbfieber und Cholera vorgeschrieben. Die Fiji-Inseln sind malariafrei! Krankenhäuser und Erste-Hilfe-Stationen sind samt Apotheken in allen größeren Ortschaften eingerichtet. Gewisse Vorsicht ist in Dörfern geboten: Ab und an bricht Dengue-Fieber aus. Aktualisierte Standardimpfungen (Tetanus, Polio, Diphterie) sollten genügen. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung empfiehlt sich.
Aktuelle Impfvorschriften und Gesundheitsempfehlungen dieses Landes finden Sie hier:
Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin (www.dtg.mwn.de)
Centrum für Reisemedizin (www.crm.de)

Medizinische Hinweise

In der Region, inklusive Fidschi zirkuliert das durch Mücken übertragbaren Zika-Virus. Die Infektion verläuft klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber, kann allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellen. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren (in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) und dem Robert-Koch-Institut) von vermeidbaren Reisen in ZIKA-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da das Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau derzeit nicht ausgeschlossen werden kann

Kleidung

Badebekleidung und Shorts sollten nur am Strand und am Swimmingpool getragen werden

Beste Reisezeit für Ihre Tauchreise

Die Trockenzeit (Mai bis Oktober) gilt vielen als beste Reisezeit (geringere Niederschläge, niedrigere Temperaturen). In diesem Südsee-Winter erreichen die durchschnittlichen Maximaltemperaturen 29 Grad Celsius, die durchschnittlichen Tiefsttemperaturen 19 Grad Celsius. Die mittlere durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 27 Grad Celsius. Beinahe während des ganzen Jahres weht ein kühlender Passatwind aus Ost-Südost. Im Südsommer von November bis April muss mit Höchsttemperaturen von 29-31 °C gerechnet werden und das Wasser ist dann mit 28 °C am wärmsten. In diesen Monaten hat man die größte Schwüle und die stärksten Niederschläge. In den letzten Jahren traten in dieser Zeit oftmals auch Cyclone auf. (www.wetteronline.de). Statistisch wird die Inselgruppe in 10 Jahren von 10 bis 12 Wirbelstürmen heimgesucht, einige davon hinterließen in den letzten Jahren schwere Schäden, Straßen waren teilweise nicht passierbar.

Klima-Beispiele für SUVA:

Januar Februar März April Mai Juni
Eher schwül & feucht
Erhöhtes Zyklonrisiko
Eher schwül & feucht
Erhöhtes Zyklonrisiko
Eher schwül & feucht
Erhöhtes Zyklonrisiko
Eher schwül & feucht
Erhöhtes Zyklonrisiko
Gute Reisezeit Beste Reisezeit
20 Regentage 21 Regentage 23 Regentage 19 Regentage 19 Regentage 18 Regentage
Juli August September Oktober November Dezember
Beste Reisezeit Beste Reisezeit Beste Reisezeit Beste Reisezeit Eher schwül & feucht
Erhöhtes Zyklonrisiko
Eher schwül & feucht
Erhöhtes Zyklonrisiko
17 Regentage 15 Regentage 16 Regentage 19 Regentage 18 Regentage 20 Regentage

Ortszeit/Zeitzonen

Auf Taveuni, Fijis drittgrößte Insel, verläuft  einmalig weltweit die Datumsgrenze auch über Land. Zur Vereinheitlichung der Zeit auf den Fiji-Inseln wurde diese jedoch gen Osten versetzt. Es herrscht MEZ plus elf Stunden

Sommerzeit

Bei Sommerzeit in Europa + 1 Stunde

Uhrenumstellung: Die Sommerzeit auf den Fiji-Inseln startet jeweils im November und endet im Februar
Sonnenaufgang Fiji-Inseln: ca. 6 Uhr
Sonnenuntergang Fiji-Inseln: ca. 18 Uhr
Aktuelle Uhrzeiten finden Sie unter (www.zeitzonen.de)

Zollvorschriften

Vorsicht bei exotischen Souvenirs!

Bitte informieren Sie sich bereits vor Antritt Ihrer Reise darüber, welche Reiseandenken aus Artenschutzgründen nicht eingeführt werden dürfen. Nicht wenige Touristen erleben bei ihrer Rückkehr eine böse Überraschung, wenn das Erinnerungsstück vom Zoll beschlagnahmt wird oder sogar Strafen folgen. Viele Reiseandenken unterliegen strengen Einfuhrregeln – Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Abreise!

Kombinationsmöglichkeiten

Kombinieren Sie Ihre Tauchkreuzfahrt mit einem Landprogramm auf den Fiji-Inseln. Fragen Sie unsere Reisespezialisten, wir erstellen gerne für Sie ein individuelles Reiseangebot

Fragen/Unklarheiten

Haben Sie weitere Fragen? Gerne stehen wir Ihnen mit einer persönlichen Tauchreise Beratung zur Verfügung. Bitte rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail: info@tourmare.de

Die Unterwasserwelt Fijis ist so vielfältig, dass Sie kaum glauben werden, sie stamme stets aus ein und demselben Land. Sie werden tausend verschiedene Fischarten vorfinden, mehrere hundert Korallen- und Schwammarten sowie eine große Anzahl von Krustentieren, Weichtieren, Würmern und anderen wirbellosen Tieren. Taucher in Fiji begegnen regelmäßig zahlreichen verschiedenen Haiarten, Spinnerdelfinen, Buckel-, Schwert-, und Pottwalen, Mantas, Thunfischen, Riesen-Zackenbarschen und Meeresschildkröten.

Tauchausrüstung

Die Wassertemperatur ist das ganze Jahr tropisch-angenehmen zwischen 25-28 Grad Celsius. Die niedrigsten Wassertemperaturen herrschen von Juli bis Oktober.
Wir empfehlen einen 5mm Anzug, ein 3mm Anzug ist für die wärmsten Monate ausreichend.

Wetter

Die Trockenzeit (Mai bis Oktober) gilt vielen als beste Reisezeit (geringere Niederschläge, niedrigere Temperaturen). In diesem Südsee-Winter erreichen die durchschnittlichen Maximaltemperaturen 29 Grad Celsius, die durchschnittlichen Tiefsttemperaturen 19 Grad Celsius. Die mittlere durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 27 Grad Celsius. Beinahe während des ganzen Jahres weht ein kühlender Passatwind aus Ost-Südost. Im Südsommer von November bis April muss mit Höchsttemperaturen von 29-31 °C gerechnet werden und das Wasser ist dann mit 28 °C am wärmsten. In diesen Monaten hat man die größte Schwüle und die stärksten Niederschläge. In den letzten Jahren traten in dieser Zeit oftmals auch Cyclone auf. (www.wetteronline.de)

Tauchsicherheit

Es befindet sich in der Hauptstadt Suva auf Viti Levu eine Dekompressionskammer. Wir empfehlen den Abschluss einer Tauchunfallversicherung. Bitte lesen Sie hierzu auch unser Tauch- und Reiseinformationen.

Bligh Water/UndeNAI’Able
UndeNAI’Able ist eines von mehreren Riffen auf der Nordseite von Bligh Water und besteht aus einem großen und zwei kleineren, schräg abfallenden Felsen, die knapp unter der Wasseroberfläche enden. Hier tummeln sich Schwärme von Stachelmakrelen und Barrakudas, und die Hartkorallen beherbergen die üblichen Verdächtigen, darunter mehrere Fidschi-Endemiten: Den Fidschi-Anemonenfisch, den Flasher-Lippfisch und die Terry-Zwerggobie.

Cat’s Meow
Dieser Tauchplatz liegt in tiefem Wasser, ist aber durch das Vuya Barriereriff vor dem Wellengang geschützt. Der Name sagt schon alles: Rob hat ihn nach seiner Frau Cat Holloway benannt, weil es der beste Tauchplatz ist, den er je gesehen hat. Ein Großteil der prächtigen Weichkorallen, die im IMAX-Film Coral Reef Adventure zu sehen sind, wurde hier gedreht.

Am Vatu-i-ra Barriereriff gibt es sieben sehr unterschiedliche Tauchgänge, von denen einige zu den besten Korallenriff-Tauchgängen der Welt zählen. Das Barriereriff ragt nördlich von Viti Levu in den Vatu-i-ra-Kanal hinein und verengt den Kanal auf rund 7000m Breite. Das Gebiet wird regelmäßig von Strömungen umspült, weshalb die Riffe so gesund sind. Langjährige Erfahrung hat die Crew gelehrt, wie und wann man dort tauchen sollten, um diese herrlichen Riffe besuchen zu können, ohne gegen die Strömungen ankämpfen zu müssen, die sie so reich machen.

E-6 ist ein Unterwasserberg, der sich in der Mitte der engsten Stelle des Vatu-i-ra-Kanals von Bligh Water schroff aus einer Tiefe von 915m erhebt. Er unterbricht den Nährstoffstrom, der zwischen den beiden großen Inseln Viti Levu und Vanua Levu fließt. Außergewöhnliches Tauchen dort! Auf den beiden Seiten der Zinne, die von der Strömung umspült wird, sind normalerweise pelagische Fische anzutreffen, während zarte Weichkorallen und Fächer die geschützte Leeseite schmücken. Bei Tauchgängen an E-6 sieht man häufig Barrakuda-, Makrelen- und Doktorfisch-Schulen, gelegentlich Hammerhaie und Adlerrochen, sowie eine Vielzahl von Rifffischen wie Fahnenbarsche, Füsiliere und Blatt-Drachenköpfe.

Der Mount Mutiny ist in vielerlei Hinsicht dem E-6 ähnlich, aber viel kleiner. Er wurde zu Ehren von Kapitän Bligh benannt, der ihn kartographierte, als er kurz nach der Meuterei auf der Bounty in der Nähe vorbeifuhr. Das Tauchen ist sehr ähnlich wie bei E-6, was die pelagischen Arten und andere Fischarten betrifft. Ein Highlight ist die Wand aus ungewöhnlichen, dünnstieligen Chironephthya-Weichkorallen in einer breiten Farbpalette, die die Südflanke des Berges bedeckt. Dies ist einer der schönsten Weichkorallentauchgänge überhaupt.

Namena Meeresschutzgebiet, Nördliche Save-a-tack-Passage
Das Namena Reef bietet besonders farbenprächtige Korallen. Langnasenbüschelbarsche verteidigen die schwarzen Korallen oder Gorgonien gegen andere Bewohner und Schaukelfische verstecken sich unter Überhängen. Dort zudem anzutreffen sind schlafende Babyhaie. Jeder Platz am Riff ist bedeckt mit wunderschönen Weichkorallen, Gorgonien, Annemonen oder grünen Korallen. Es wimmelt nur so von Fischen in diesem Marine Nationalpark und er bietet alles was der Taucher wünscht: konzentrierte Schwärme von Großfischen und wunderschöne Weichkorallen. Man taucht ins Blau hinab und erreicht eine Sandfläche, entlang eines steilen Abhangs. Hier leben Hundezahn-Thunfische und Graue Riffhaie, gelegentlich tauchen auch Hammerhaie auf. Der Grund tarnt ein paar große Zackenbarsche, die nur darauf warten jeden Fisch zu erwischen, der sich vor den Grauen Riffhaien versteckt, die zwischen den Barrakuda- und Makrelen-Schulen über den Tauchern kreisen. Gegen Ende der Tauchzeit trägt die Strömung dich tiefer in den Kanal, wo eine Reihe von Korallen-Bommies fast bis zur Oberfläche aufsteigen. Zwei der Bommies sind durch einen Bogen miteinander verbunden und alles ist dort fantastisch anzusehen: Gorgonien, schwarze Korallen, Weichkorallen und alle nur denkbaren Rifffische. Als ob das noch nicht genug wäre, sollte man sich noch weiter in den Kanal hinein treiben lassen, bis man Kansas erreicht, einen kleinen Bommie, der mit Sinularia-Weichkorallen bewachsen ist, die aussehenn wie sich im Wind wiegende Weizenfelder.

Zwei Daumen hoch (Two Thumbs Up), Tetons, Mushrooms
Jeder dieser markanten Tauchplätze am südlichen Barriereriff von Namena besteht aus zwei Zinnen, die von 27m auf 4,5m aufsteigen und mit Fächerkorallen und Weichkorallen bedeckt sind, die so dicht und farbenfroh sind wie alle anderen in Fidschi – die perfekten Plätze für Weitwinkelfotografen. Der Grund ist übersät mit Jawfish, Krabbengrundeln, Feuerschwertgrundeln, Anemonen und verschiedenen Jungfischen, während die Spitzen mehr Nacktschnecken und Pfeifenfische beherbergen. Hunderte von Sandaalen bedecken den sandigen Grund. An den Spitzen der Felsnadeln befinden sich Putzerstationen, die unterschiedliche Putzergarnelen beherbergen. Und ganz oben kann man in den Schildkrötenfeldern nach Leaf Gilled Slug (Nacktschneckenart der Familie Hermaeidae) Ausschau halten – eine der beeindruckendsten Nacktschnecken überhaupt.

Koro Sea, Gau: Jim’s Alley & Anthias Avenue
Jim’s Alley und Anthias sind Weichkorallengärten im flachen Wasser, in denen unzählige Rifffische leben. Diese Weichkorallengärten sind das Paradebeispiele für die Art des Weichkorallentauchens, für das Fidschi so bekannt ist. Dieses Tauchgebiet ist voll von bunten Weichkorallen und fast allen bekannten Rifffischen und versetzen die Taucher immer wieder in Erstaunen. Ein zusätzlicher Bonus ist, dass sich hier regelmäßig vier oder fünf Mantas aufhalten, die während der abnehmenden Flut häufig im angrenzenden Kanal beim Fressen anzutreffen sind. Auch Makrofotografen lieben diesen Platz, aufgrund der vielen kleinen Lebewesen, die zwischen den Hart- und Weichkorallen sowie den Fächerkorallen leben.

Gau: Nigali-Passage
Dieser schmale Kanal, umgeben vom Barriereriff ist ein Anziehungspunkt für pelagische Fische aus der ganzen Umgebung. Die Passage beherbergt 10-25 weibliche Graue Riffhaie und ihren Nachwuchs, außerdem eine riesige Schule von Makrelen, drei altersmäßig getrennte Schulen von Barrakudas, mehrere große Malabar-Zackenbarsche und eine hohe Konzentration an Snappern. Die Ränder der Passage und die Bommies in den Untiefen sind komplett mit wunderschönen Weichkorallen bewachsen.

Wakaya
Die Tauchplätze der NAI’A liegen am Rande des Barriereriffs und grenzen an einen 915m tiefen Kanal, der zur Vatu-i-ra-Passage führt und durch den Buckel-, Pottwale und Grindwale ziehen. Während der Tauchgänge sieht man oft Mantas, die sich an den Putzerstationen aufhalten. Auch Hammerhaie tauchen häufig auf, um die Taucher zu begutachten. Graue Riffhaie und Weißspitzenhaie sind entlang der Steilwand beheimatet, aber es sind die gesunden Korallen und die darin lebenden Tiere, die die Taucher oft am meisten begeistern: Blaubandaale, Skorpionfische und Rotfeuerfische. Auf dem Plateau direkt über der Steilwand lebt die sehr seltene Helfrichs Schwertgrundel.

Makogai
Hier erwartet den Taucher ein echter Critter-Tauchgang: Mehrere kleine Bommies steigen nahe der Oberfläche aus einem Geröllgrund aus 12m-9m auf. Lebensraum für Geisterpfeifenfische, Drachenköpfe, alle Arten von Nacktschnecken und häufig auch Oktopusse. In Spalten und Höhlen der Bommies leben Skorpionfische, während Pygmäenseepferdchen die Gorgonien schmücken.